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Connection e.V. - Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
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Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

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Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei (...mehr)

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Bedelli askerlik

Hintergrund Aktuell

(05.02.2016) 
DFG-VK Berlin, Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie Connection e.V.:
Ukraine: Ruslan Kotsaba bekräftigt seine Kriegsdienstverweigerung
- BeobachterInnen berichten vom Prozesstag in Iwano-Frankiwsk
(02.02.2016) 
Connection e.V.:
Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerinnen in Haft
- Bereits zweite Verurteilung von Tair Kaminer
(30.01.2016) 
Mesarvot:
Israel: Tanya Golan schließt sich der Verweigerungsaktion von Tair Kaminer an
(14.01.2016) 
Connection e.V.:
Israel: Kriegsdienstverweigerin Tair Kaminer in Haft
- Bitte um Protest- und Solidaritätsschreiben
(09.01.2016) 
Tair Kaminer:
Israel: "Ich werde meine Kriegsdienstverweigerung erklären"
Willkommen bei Connection e.V.

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Rundbrief »KDV im Krieg«, Februar 2016
Inhaltsverzeichnis
(08.02.2016) 

In der Ausgabe Februar 2016 des Rundbriefes »KDV im Krieg« befinden sich Beiträge zur antimilitaristischen Arbeit, zu Rekrutierung, Verweigerung und Asyl zur Arbeit von Connection e.V., zu Südkorea, zur Ukraine, zu Israel, zur Türkei und zu Eritrea.

Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerinnen in Haft
Bitte um Protest- und Solidaritätsschreiben
(02.02.2016) 

Die 19-jährige Tair Kaminer hatte am 10. Januar im Rekrutierungsbüro in Tel Hashomer ihre Kriegsdienstverweigerung erklärt: "Solange der gewaltvolle militärische Weg gegangen wird, schaffen wir eine Generation voller Hass. Wir müssen dies jetzt stoppen!" Tair Kaminer wurde inzwischen zwei Mal verurteilt, am 10. Januar zu 20 Tagen und am 2. Februar 2016 zu 25 Tagen Haft.

Ende Januar schloss sich ihr eine weitere Kriegsdienstverweigerin an, die 20-jährige Tanya Golan. "Ich weigere mich, Teil einer Organisation zu sein, die seit Jahrzehnten Millionen ihrer bürgerlichen Rechte beraubt." Auch sie wurde inhaftiert.

Connection e.V. bittet um Protestschreiben an den israelischen Verteidigungsminister Moshe Ya'alon und um Solidaritätsschreiben an die Kriegsdienstverweigerinnen. Dafür steht unter www.Connection-eV.org/israel-refuser-form ein Formular bereit.

Türkei: Eskalierende Gewalt und Menschenrechtsverletzungen
(31.01.2016) 

Seit August 2015 eskaliert der Konflikt zwischen der türkischen Regierung und kurdischen Gruppen in Türkei-Kurdistan in einer neuen Spirale der Gewalt. Das hat zu Hunderten von Toten auf beiden Seiten geführt und eine zunehmende humanitäre Krise ausgelöst, die von schweren Menschenrechtsverletzungen begleitet wird. Diese reichen von willkürlicher Haft bis zu außergerichtlichen Ermordungen. In einem Hintergrundbericht schildert die War Resisters' International die aktuelle Lage. Der Bericht wurde zusammengestellt unter Beteiligung von AktivistInnen der WRI aus der Türkei

Südkorea: Ein Besuch bei World Without War
(11.12.2015) 

Im Frühjahr 2015 waren mehrere Aktive der in Südkorea aktiven Gruppe World Without War bei Connection e.V. zu Gast. Ende November reisten Aktive von Connection e.V. zu einem Gegenbesuch nach Seoul. Ein Bericht von Karin Fleischmann und Rudi Friedrich.

Ukraine: Solidarität mit dem Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba!
Protestieren Sie gegen die drohende Verurteilung! Senden Sie Ruslan Kotsaba eine Solidaritätspostkarte!
(01.12.2015) 

Am 8. Februar 2015 wurde der Journalist Ruslan Kotsaba im Gerichtssaal in seiner Heimatstadt Iwano-Frankiwsk im Westen der Ukraine verhaftet. Er hatte kurz zuvor in einer Videobotschaft an Präsident Petro Poroschenko erklärt, er werde sich der Einberufung verweigern und würde eher fünf Jahre Gefängnis auf sich nehmen als auf seine "im Osten lebenden Mitbürger" zu schießen. Er rief seine Landsleute auf, ebenfalls den Kriegsdienst zu verweigern. "Kotsaba", so berichtete die tageszeitung am 9. Februar, "hatte 2014 aktiv den Maidan unterstützt. Bei den Präsidentschaftswahlen habe er für Präsident Poroschenko gestimmt. Mehrfach hatte er aus den von den Aufständischen kontrollierten Gebieten berichtet." Ruslan Kotsaba drohen 12 bis 15 Jahre Haft, da er nach Artikel 111 des ukrainischen Strafgesetzbuches wegen Staatsverrat angeklagt werden soll.

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