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Äthiopien: "Im Gefängnis wurde ich misshandelt"
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

Äthiopien: "Im Gefängnis wurde ich misshandelt"

von Selamawit Kahsay

Mein Name ist Selamawit Kahsay. Ich wurde in Addis Abeba geboren, wuchs aber in Nazret, 100 Kilometer von Addis Abeba entfernt, auf.. Meine Mutter ist Eritreerin, mein Vater Äthiopier. Er war Mitglied der oppositionellen Coalition for Unity and Democracy. Nach den Wahlen am 15. Mai 2005 wurde mein Vater verhaftet. Sie drohten zudem, meine Mutter nach Eritrea zu deportieren. Um gegen die Verhaftung meines Vaters zu protestieren, nahm ich an einer Demonstration teil. Da wurde ich dann verhaftet.

Im Gefängnis wurde ich misshandelt und vergewaltigt. Mir gelang es glücklicherweise aus der Haft zu fliehen. Ich ging zunächst nach Addis Abeba und konnte später das Land verlassen. In Deutschland beantragte ich Asyl. Über meinen Antrag wurde bislang nicht entschieden. Ich bin in der Ethiopian War Resisters’ Initiative aktiv.


Beitrag von Selamawit Kahsay auf der Pressekonferenz von Connection e.V., Pro Asyl, Bayerischer Flüchtlingsrat und der Ethiopian War Resisters’ Initiative (EWRI) am 18. Februar 2008. Das vollständige Interview ist abgedruckt in der Broschüre "Gegen Krieg und Diktatur in Äthiopien", Januar 2008, 68 Seiten A4



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