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Südafrika: Zerstörung von Waffen
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Südafrika: Zerstörung von Waffen

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Die Broschüre ist vergriffen.

Französische Ausgabe


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Südafrika: Zerstörung von Waffen

von Sunday Times

Die Zerstörung von 10.000 Handfeuerwaffen während einer Waffenamnestie war "hilfreich, aber nicht ausreichend", sagte Judy Bassingthwaite, Direktorin von Gunfree South Africa (Waffenfreies Südafrika).

"Die 10.000 heute morgen zerstörten Waffen werden niemals mehr irgendeinem Menschen Schaden zufügen. Ja, das ist ein Erfolg, aber nur der Anfang. Die Herstellung und der Handel mit Kleinwaffen muss ebenfalls zum Thema gemacht werden", sagte sie.

Bassingthwaite sprach auf einer internationalen Veranstaltung, auf dem der Bericht "Auswirkungen von Kleinwaffen auf das Leben von Frauen" präsentiert wurde. Die Veranstaltung fand am Ende des Internationalen Frauentages als Teil der Kampagnen zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und zur Waffenkontrolle statt, die von amnesty international, Oxfam und dem International Action Network on Small Arms (Internationales Kleinwaffen-Aktionsnetzwerk) lanciert wurde.

Nach dem Bericht sind Frauen überdurchschnittlich von der Gewalt durch Handfeuerwaffen betroffen, obwohl sie kaum welche kaufen oder besitzen.

In Südafrika stirbt, wie in Frankreich, jede dritte ermordete Frau durch Schüsse ihres Ehemannes. Obwohl das Gesetz zur häuslichen Gewalt der Polizei die Berechtigung gibt, Waffen zu konfiszieren, nehmen sie oft die Gewalt gegen Frauen nicht so ernst, wie sie es tun sollten, sagte Bassingthwaite.


Sunday Times vom 7. März 2005; Übersetzung: Rudi Friedrich. Der Beitrag wurde veröffentlicht in: Connection e.V. und Antimilitaristische Angolanische Menschenrechtsinitiative (Hrsg.): Broschüre »Das andere Afrika: Widerstand gegen Krieg, Korruption und Unterdrückung«, Offenbach/M., April 2005. Wir danken für die finanzielle Förderung durch den Katholischen Fonds, den Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), die Aktion Selbstbesteuerung e.V. (asb), das Bildungswerk Hessen der DFG-VK sowie den Fonds der EKHN »Dekade zur Überwindung der Gewalt«.



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