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<title>Connection e.V.: Stichwort Verweigerer organisieren sich selbst</title>
<description>Anzeige der letzten 20 Beiträge zum Stichwort Verweigerer organisieren sich selbst: Informationen zur antimilitaristischen Arbeit, zu Rekrutierung, Verweigerung, Flucht und Asyl</description>
<language>de-de</language>
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<title>Connection e.V.: Stichwort Verweigerer organisieren sich selbst</title>
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<title>Waffenexporte und Flucht
</title>
<description>(01.11.2011) Nach Angaben des UNHCR gab es Ende 2010 &quot;weltweit 43,7 Millionen  Menschen, die aufgrund von Konflikten oder Verfolgung vertrieben  wurden&quot;. 27,5 Millionen gelten als Flüchtlinge im eigenen Land  (Vertriebene), 15,4 Millionen als Flüchtlinge, die auch das  Herkunftsland verlassen mussten. Ursachen für die große Zahl der  Flüchtlinge sind Hungerkatastrophen, Entzug der Lebensgrundlagen,  dramatische ökologische Veränderungen, aber auch Repressionen im  Herkunftsland oder Konflikte und Kriege. Immer wieder wurde auch auf den Zusammenhang der Fluchtbewegungen mit  der Verbreitung (Proliferation) von Kleinwaffen hingewiesen.  Gesellschaften werden militarisiert, Konflikte eskalieren viel eher in  gewaltsamen Auseinandersetzungen, wenn der Griff zur Waffe  selbstverständlich wird. Unterdrückung der Bevölkerung, Ausbeutung und  militärische Gewalt basieren auf dem Besitz von Kleinwaffen. Vielen  Menschen bleibt da nur die Flucht. Nachbarstaaten, aber insbesondere die Industriestaaten, in die einige  dieser Flüchtlinge zu kommen hoffen, haben hier eine eindeutige  Antwort. Sie haben Grenzregime aufgebaut, die in den vergangenen Jahren  militärisch aufgerüstet wurden. Der Einsatz von Nachtsichtgeräten und  Hubschraubern, die Errichtung von Grenzsperren wie Zäune und Mauern und  die waffentechnischen Aufrüstung von Polizisten bzw. dem Einsatz des  Militärs sollen Flüchtlinge an der Einreise hindern. Welche Rolle der Export der Kleinwaffen in diesen Zusammenhängen  spielt und welche Folgen dies hat, wollen wir an einigen Beispielen  aufzeigen. (Aktualisiert am 01.11.2011)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Vorwort zur Broschüre "Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod"
</title>
<description>(01.11.2011) Es geht um Waffen. Es geht um Kriegsvorbereitung. Und es geht um riesige  Summen, die geradezu zu Korruption und Bestechung einladen. Der  Waffenexport floriert, Deutschland ist der größte Waffenexporteur der  Europäischen Union und liegt hinter den USA und Russland weltweit an  dritter Stelle der Waffenlieferanten. (Aktualisiert am 01.11.2011)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod
- Kurzbeschreibung und Inhalt der Broschüre
</title>
<description>(01.11.2011) Anlass für die Veröffentlichung dieser Broschüre ist die gleichnamige Veranstaltungsreihe mit dem Referenten Emanuel Matondo, die gemeinsam durchgeführt wird von Connection e.V., der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! und der Informationsstelle Südliches Afrika (issa). Am Beispiel einer Region werden nicht nur die großen Waffengeschäfte dargestellt, die mit Südafrika abgeschlossen wurden und mit Angola verhandelt werden. Es wird vielmehr deutlich gemacht, wie der Export von Waffen bestehende Konflikte und Kriege anheizt, Politiker korrumpiert, Demokratisierungsbewegungen untergräbt und die Flucht von Millionen von Menschen mit verursacht. Zudem dienen die Waffenlieferungen auch dazu, Einfluss in Ländern der Region zu erhalten. (Aktualisiert am 01.11.2011)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>US Militärpräsenz in der BRD und die Unterstützung des Widerstands innerhalb des US-Militärs
- Veranstaltungsangebot: Info- und Spendentour zur Gründung des GI-Cafés in Kaiserslautern, 17.-31. September 2011
</title>
<description>(25.06.2011) Die USA unterhalten derzeit eine Vielzahl an Militärbasen in  Deutschland, in denen Zehntausende Soldaten stationiert sind. Diese  Präsenz ist eine entscheidender Bestandteil zur Durchführung der  militärischen Aktivitäten in Irak und Afghanistan.
Um dieser Militärpräsenz entgegen zu treten und den zahlreichen  kritischen Stimmen auch innerhalb des US- Militärs eine Plattform zu  geben, werden Chris und Meike Capps-Schubert in Kaiserslautern ein  GI-Café eröffnen (www.gicafegermany.com). Das Projekt befindet sich im  Aufbau. Chris Capps-Schubert und Patrick Spahn wollen auf  Veranstaltungen das Projekt und die Perspektiven vorstellen und um  Unterstützung für das GI-Café werben. Wir wollen hiermit anbieten, dass Gruppen und Organisationen zwischen  dem 17. und 31. September 2011 Veranstaltungen durchführen können. (Aktualisiert am 25.06.2011)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Emanuel Matondo
- Zur Person
</title>
<description>Emanuel Matondo wurde 1966 in Angola geboren. Anfang der 1990er beantragte er als Kriegsdienstverweigerer in Deutschland Asyl. 2001 wurde sein Asylantrag anerkannt. Seit vielen Jahren ist er als Autor und Journalist tätig. Als Friedens- und Menschenrechtsaktivist gründete er 1998 mit anderen Exil-Angolanerinnen die Angolanische Antimilitaristische Menschenrechtsinitiative (IAADH e.V.), mit der er zahlreiche Aktivitäten zu Angola umsetzen konnte. Er war Ratsmitglied der War Resisters' International, Sprecher des Dritte Welt JournalistInnen Netz e.V. und für das Forum Afrika im Organisationsgremium des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Im August 2010 wurde er von der Bewegungsstiftung in das Programm der Bewegungsarbeiter aufgenommen. Dafür sucht er PatInnen, die ihn finanziell regelmäßig unterstützen. Emanuel Matondo lebt mit seiner Familie in Köln. (Aktualisiert am 03.11.2011)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Veranstaltungsreihe "...aber hat nicht gedient - Junge Menschen im Widerstand gegen Militär und Krieg"
- Eine Multi-MediaShow von und mit Timo Vogt
</title>
<description>(28.01.2011) Fotograf Timo Vogt wird seine 45-minütige Multi-Mediashow über vier Kriegsdienstverweigerer aus Armenien, Deutschland, Israel und der Türkei bei verschiedenen Veranstaltungen selbst vorstellen. Die Aussagen der  Kriegsdienstverweigerer werden von Bildern visuell  begleitet, die  Einblicke in die Welt der Verweigerer geben. Vier  Geschichten von einer  engagierten Frau und drei Männern, die Widerstand  gegen Militär und  Krieg leisten.
Die Veranstaltungen fanden 2011 statt in Mainz (22. Februar), Stuttgart (1. März), Karlsruhe (2. März), Hannover (3. März), Nottuln (11. April), Witten (12. April), Dortmund (14. April), Sipnitz (8. Juni), Berlin (14. Juni), Mannheim (2. August). (Aktualisiert am 15.09.2011)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Neu erschienen: DVD mit Booklet
- ...aber hat nicht gedient - Junge Menschen verweigern den Krieg
</title>
<description>(14.10.2010) Der Fotograf Timo Vogt hat junge Menschen in Israel, Armenien, der Türkei und in Deutschland fotografiert und sie zu ihrer oft folgenschweren Entscheidung interviewt, den Kriegsdienst zu verweigern. Daraus entstand eine Audio-Slideshow, die Fotografie und Ton zu einem &quot;Film&quot; verbindet. Die DVD mit umfangreichem Booklet erschien vor wenigen Tagen und wurde auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. (Aktualisiert am 07.11.2010)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
</item>
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<title>"...aber hat nicht gedient"  Junge Menschen verweigern den Krieg
- Inhalt DVD und Booklet
</title>
<description>(27.09.2010) Der Fotograf Timo Vogt besuchte Kriegsdienstverweigerer in Deutschland, Armenien, Israel und der Türkei. Sie erzählten von ihren Beweggründen und den zuweilen folgenschweren Konsequenzen ihrer Gewissensentscheidung. An der israelischen Sperrmauer, mit der Bundeswehr am Hindukusch, bei Militärparaden in der Türkei oder in den Schützengrüben der Front von Nagorny-Karabach entstand die fotografische Begleitung der Geschichten von mutigen Querdenkern.
Die Audio-Slideshow verbindet Fotografie und Ton zu einem "Film" der besonderen Art. Die verwobenen Aussagen der Kriegsdienstverweigerer werden von Stills visuell begleitet, die Einblicke in die Welt der Kriegsdienstverweigerer geben. (Aktualisiert am 27.03.2011)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Fluchtgründe brauchen Anerkennung
- Beitrag zur Pressekonferenz
</title>
<description>(09.09.2010) Yohannes Kidane von der Eritreischen Antimilitaristischen Initiative wandte sich mit seinem Beitrag auf der Pressekonferenz am 9. September 2010 an die Verantwortlichen in Deutschland und machte deutlich, wie prekär die Menschenrechtssituation in Eritrea ist. (d. Red.) (Aktualisiert am 24.09.2010)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Das Bundesamt hätte niemals ablehnen dürfen
- Beitrag zur Pressekonferenz "Eritreische Deserteure berichten über Inhaftierung und Folter"
</title>
<description>(09.09.2010) Als Yonas Haile Mehari und Petros Aforki Mulugeta im Mai 2008 abgeschoben wurden, waren die Fakten zur Situation von Deserteuren in Eritrea, zum brutalen Vorgehen des eritreischen Regimes gegen sie längst bekannt. Die Quellenlage hätte berücksichtigt werden müssen. Das Bundesamt hätte die beiden Asylantragsteller niemals als &quot;offensichtlich unbegründet&quot; ablehnen dürfen. Das Amt selbst hätte die ausgesprochen dilettantische Anhörung und Entscheidung noch im Hause selbst korrigieren müssen. Das Verwaltungsgericht hätte seine Aufgabe als Kontrollinstanz ernst nehmen müssen. Nichts von dem ist geschehen. (Aktualisiert am 02.11.2010)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Wir fordern Entschuldigung und Entschädigung
- Eritreischer Deserteur berichtet auf der Pressekonferenz über die Abschiebung aus Deutschland
</title>
<description>(09.09.2010) Wir sind vor einer Diktatur geflohen und hofften auf den Schutz hier in Deutschland, einem freien und demokratischen Land. Aber am 14. Mai 2008 wurden wir tatsächlich nach Eritrea abgeschoben. Wir landeten direkt im Maul eines Krokodils. Es geht nicht aus meinem Kopf: Was uns widerfahren ist, war wie ein Todesurteil. Und es betraf nicht nur mich, sondern auch meine Familie. Was uns passierte, geschah nur, weil wir aus Deutschland abgeschoben wurden. Wir hatten Glück. Wir konnten erneut fliehen. Und wir hatten Unterstützung in Deutschland. Dafür sind wir sehr dankbar. So erhielten wir in Abwesenheit Asyl und konnten erneut hier einreisen. Jetzt sind wir wie neu geboren. Aber für all das, was uns geschah, sind auch die deutschen Behörden verantwortlich, die uns in diese Hölle schickten. Deshalb fordern wir heute die deutschen Behörden auf, sich bei uns zu entschuldigen und uns zu entschädigen. (Aktualisiert am 02.11.2010)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Meine Zeit im Untergrundgefängnis in Wi'a
- Ein eritreischer Deserteur berichtet auf der Pressekonferenz
</title>
<description>(09.09.2010) In Eritrea steckten sie mich Mitte 2008 in Wi'a in ein Gefängnis, das unter dem Namen Under bekannt ist. Es ist eine ehemalige Zisterne, die von den Italienern gebaut wurde, aus Steinen und Zement. Ein kleiner Gang führt mehrere Meter nach unten in einen Raum, der 15 x 10 Meter groß ist. Als ich dort zum ersten Mal hinkam, sah ich nichts. Später konnte ich ein wenig wahrnehmen. Etwa 400 Gefangene waren dort. Es gab keine Fenster, nur den kleinen Gang am Eingang. Es war unerträglich heiß und es gab viel zu wenig Sauerstoff. Wie die anderen zog ich mir die letzten Kleider vom Leib und hatte nur noch meine Unterhose an. (Aktualisiert am 02.11.2010)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Einige Zahlen zu eritreischen Flüchtlingen weltweit, in Europa, in Deutschland
</title>
<description>(08.09.2010) Im Jahr 2009 waren 209.200 eritreische Staatsangehörige weltweit als Flüchtlinge registriert. Damit ist Eritrea eines der Länder, aus denen die meisten Flüchtlinge kommen. Bei einer Gesamtbevölkerung Eritreas von 4-5 Mio kann somit von einem Massenexodus gesprochen werden.
43.300 eritreische Staatsangehörige stellten 2009 weltweit Asylanträge. Nach Zimbabwe und Myanmar steht Eritrea damit an dritter Stelle der Hauptherkunftsländer von Flüchtlingen. Nur ein kleiner Teil (5.027 oder knapp 12%) erreichte die EU und stellte dort Asylantrag. Damit ging die Zahl im Vergleich zum Vorjahr (6.974) zwar um 28% zurück, was jedoch nichts mit einer Verbesserung der Lage in Eritrea zu tun hat. Der Rückgang der Zahlen ist vielmehr auf die sich immer risikoreicher und lebensgefährlicher gestaltenden Fluchtwege nach Europa zurückzuführen. (Aktualisiert am 02.11.2010)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Eritrea: Politische Verfolgung von Desertion und Verweigerung
</title>
<description>(07.09.2010) Es war beklemmend. Gemeinsam mit eritreischen Oppositionsgruppen hatten wir Anfang Mai 2008 in Frankfurt/M. eine Kundgebung durchgeführt, um zu verhindern, dass zwei eritreische Deserteure abgeschoben werden. Jedoch wurden sie am 14. Mai 2008 mit einem eigens dafür gecharterten Privatflugzeug nach Eritrea ausgeflogen. Viele hatten davor gewarnt, was bei ihrer Ankunft in Asmara passieren würde: Sie wurden sofort inhaftiert und an einen unbekannten Ort gebracht. Die deutschen Behörden hatten das nicht sehen wollen. (Aktualisiert am 08.03.2011)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Gibt es einen sicheren Ort für eritreische Flüchtlinge?
</title>
<description>(05.09.2010) Es sind nun sechs Jahre vergangen, seitdem ich angefangen habe mich gegen die inhumane Behandlung meiner eritreischen Mitmenschen durch die Regierung Eritreas einzusetzen. Es ist wahr, dass Tausende von ihnen das Land auf Grund des unbefristeten Nationaldienstes verlassen haben. Dieser sollte offiziell laut der Erklärung von 1995 befristet sein auf ein Jahr und sechs Monate. In diesem kurzen Text will ich mich nicht auf die Misshandlung durch die eritreische Regierung konzentrieren, die auch von Aktivisten und Menschenrechtsbeobachtern angeprangert werden. Stattdessen werde ich darüber schreiben, wie es denen geht, die diese Diktatur verlassen haben und probieren irgendwo auf der Welt einen sicheren Platz zu finden. (Aktualisiert am 08.03.2011)</description>
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<title>Türkei: Erster muslimischer Kriegsdienstverweigerer frei, aber weiter eine Herausforderung
</title>
<description>(04.09.2010) Er ist frei, um nach seiner kürzlich erfolgten Freilassung aus einer Nervenheilanstalt ein normales Leben zu beginnen. Die Diagnose des Krankenhauses lautet &quot;anti-sozial&quot;. Der erste muslimische Kriegsdienstverweigerer in der Türkei lässt aber nicht ab von seiner Kritik an der Wehrpflicht. &quot;Auch wenn der Prophet Mohammed Kopf des Staates wäre und eine Wehrpflicht umsetzte, müsste ich mich gegen ihn stellen&quot;, sagte Enver Aydemir Hürriyet Daily News &amp; Economic Review gegenüber in einem Interview, nachdem er im Juni aus Izmit zurückkehrte, einem Ort in den nordwestlichen Provinzen von Kocaeli, um ein Geschäft für Telefonzubehör zu eröffnen. (Aktualisiert am 23.12.2010)</description>
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<title>&quot;Ich werde niemals Militärdienst leisten&quot;
- Ein türkisch-kurdischer Verweigerer berichtet
</title>
<description>(08.06.2010) Jetzt, im Juni 2010, versuche ich erneut, in Deutschland als Asylsuchender anerkannt zu werden. Zudem habe ich eine deutsche Ehefrau, mir wurde aber das Visum zum Ehegattennachzug verweigert. Es droht mir die Abschiebung und ich saß bereits 25 Tage in Abschiebehaft. Es ist meine eigene Geschichte - die mich als Jugendlicher zur PKK führte - die von den deutschen Behörden immer wieder zur Ablehnung benutzt wird. Sie wollen nicht sehen, dass ich gerade aufgrund meiner Erfahrungen und Erlebnisse ein überzeugter Kriegsdienstverweigerer geworden bin. Aber für mich steht eins fest: Ich werde niemals Militärdienst leisten. Mit welcher Begründung auch immer argumentiert wird, ich betrachte es als Verbrechen an der Menschheit, das Leben anderer zu vernichten und das Recht auf Leben zu ignorieren. Ich will hier ausführlich darstellen, wie ich zu dieser festen Überzeugung gekommen bin. (Aktualisiert am 23.12.2010)</description>
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<dc:creator>Connection e.V., Offenbach/M.</dc:creator>
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<title>Update zum Asylverfahren
- Brief von US-Deserteur André Shepherd
</title>
<description>(10.04.2010) Die letzten drei Monate waren sehr ausgefüllt. Ich habe viel Zeit mit weiteren Recherchen verbracht, und auch damit, mich in die deutsche Kultur einzuleben. Ich habe auch angefangen, ein Buch über meine Erfahrungen zu schreiben, mit der Hoffnung, dass es eines Tages anderen in einer ähnlichen Situation hilfreich sein kann. Noch einmal möchte ich jedem und jeder von Euch danken, für eure Liebe und Unterstützung. Wenn es welche gibt, die über meinen Fall gehört haben und eine Spende tätigen wollen: Bitte macht das. Jedes bisschen hilft uns, den Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit fortzusetzen. (Aktualisiert am 28.07.2010)</description>
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<title>Griechenland: Türkischer Kriegsdienstverweigerer sollte nach Festnahme abgeschoben werden
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<description>(10.02.2010) Der türkische Verweigerer Rivdan ('Rido') Ceklik ist am 6. Dezember 2009 in Iraklion auf Kreta mit zwanzig anderen vom griechischen Verhaftungsteam MAT 'präventiv' festgenommen und dann nach Athen, zuerst ins Attica-Gefängnis und am 24. Dezember ins Abschiebezentrum Petrou Ralli gebracht worden. Nach Interventionen u.a. vom Europäischen Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) kam er am 30. Dezember wieder frei. (Aktualisiert am 15.04.2010)</description>
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<title>Kolumbien: "Die Soldaten zwangen mich, auf den Lastwagen zu steigen"
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<description>(31.01.2010) Es war elf Uhr vormittags, und mein Cousin und ich waren auf dem Weg  nach Hause. Auf der Höhe des Spielplatzes hielt plötzlich ein Lastwagen  neben uns. Die Männer auf dem Lastwagen zwangen mich, aufzusteigen. Ich  sagte ihnen, dass ich noch gar nicht volljährig bin, aber sie glaubten  mir nicht, und ich musste mitkommen. Mein Cousin ist älter als ich, aber  er sieht etwas jünger aus und deshalb ließen sie ihn laufen. Er ging zu  meiner Mutter und sagte ihr, ich sei rekrutiert worden. Das Problem  war, dass er nicht wusste, von welchem Bataillon die Rekrutierung  durchgeführt worden war. Und die Militärs selbst machen sich ja nicht  die Mühe, unsere Eltern zu benachrichtigen. (Aktualisiert am 15.02.2011)</description>
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