Javascript Menu by Deluxe-Menu.com
Stichwort: Asyl und KDV
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Asyl und KDV 

Seite: 1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18  

Eine Übersicht

In diesem Bereich finden Sie die Beiträge unter folgenden Stichworten: »Asyl«, »Asyl und KDV«, »Asylentscheidungen« und »Internationale Resolutionen«.

Das Bundesamt hätte niemals ablehnen dürfen
Beitrag zur Pressekonferenz "Eritreische Deserteure berichten über Inhaftierung und Folter"
(09.09.2010) 

Als Yonas Haile Mehari und Petros Aforki Mulugeta im Mai 2008 abgeschoben wurden, waren die Fakten zur Situation von Deserteuren in Eritrea, zum brutalen Vorgehen des eritreischen Regimes gegen sie längst bekannt. Die Quellenlage hätte berücksichtigt werden müssen. Das Bundesamt hätte die beiden Asylantragsteller niemals als „offensichtlich unbegründet“ ablehnen dürfen. Das Amt selbst hätte die ausgesprochen dilettantische Anhörung und Entscheidung noch im Hause selbst korrigieren müssen. Das Verwaltungsgericht hätte seine Aufgabe als Kontrollinstanz ernst nehmen müssen. Nichts von dem ist geschehen.

Eritreische DeserteurInnen brauchen Asyl
Begrüßung zur Pressekonferenz "Eritreische Deserteure berichten über Inhaftierung und Folter"
(09.09.2010) 

Deserteure und Deserteurinnen werden in besonderer Weise verfolgt. Sie werden nicht nur als Verräter gesehen. Ihre Handlung, wie auch immer sie motiviert sein mag, wird als Widerstand, als politische Handlung, gegen das Regime gewertet. Das gilt sowohl für die Desertion als auch für die Flucht aus dem Land. Beides wird schärfstens verfolgt. Und hier kann und darf es nur eine Antwort geben: Sie brauchen Asyl.

Eritrea: Politische Verfolgung von Desertion und Verweigerung
(07.09.2010) 

Es war beklemmend. Gemeinsam mit eritreischen Oppositionsgruppen hatten wir Anfang Mai 2008 in Frankfurt/M. eine Kundgebung durchgeführt, um zu verhindern, dass zwei eritreische Deserteure abgeschoben werden. Jedoch wurden sie am 14. Mai 2008 mit einem eigens dafür gecharterten Privatflugzeug nach Eritrea ausgeflogen. Viele hatten davor gewarnt, was bei ihrer Ankunft in Asmara passieren würde: Sie wurden sofort inhaftiert und an einen unbekannten Ort gebracht. Die deutschen Behörden hatten das nicht sehen wollen.

Gibt es einen sicheren Ort für eritreische Flüchtlinge?
(05.09.2010) 

Es sind nun sechs Jahre vergangen, seitdem ich angefangen habe mich gegen die inhumane Behandlung meiner eritreischen Mitmenschen durch die Regierung Eritreas einzusetzen. Es ist wahr, dass Tausende von ihnen das Land auf Grund des unbefristeten Nationaldienstes verlassen haben. Dieser sollte offiziell laut der Erklärung von 1995 befristet sein auf ein Jahr und sechs Monate. In diesem kurzen Text will ich mich nicht auf die Misshandlung durch die eritreische Regierung konzentrieren, die auch von Aktivisten und Menschenrechtsbeobachtern angeprangert werden. Stattdessen werde ich darüber schreiben, wie es denen geht, die diese Diktatur verlassen haben und probieren irgendwo auf der Welt einen sicheren Platz zu finden.

US-Deserteur André Shepherd nominiert für Panterpreis
Beteiligen Sie sich an der Abstimmung bei der taz
(09.08.2010) 

US-Deserteur André Shepherd, der in Deutschland Asyl beantragte, wurde von der taz für den von der taz Panter Stiftung ausgelobten Panterpreis 2010 nominiert. „Echte Helden sind sehr selten geworden“, schreibt die taz auf ihrer Homepage. „Jedes Jahr verleiht die taz Panter Stiftung den Preis für HeldInnen des Alltags an jene, die sich selbstlos, mutig, kreativ für andere einsetzen.“ Zugleich weist die taz darauf hin, dass jedes Jahr sechs Kandidaten nominiert und unter diesen zwei Preisträger ausgewählt werden: „Der erste Preis wird von unserer Jury, die sich aus taz-RedakteurInnen und Prominenten zusammensetzt, der zweite von unseren Leserinnen und Lesern vergeben.“

Abstimmung über https://www.taz.de/zeitung/tazinfo/panterpreis/Wahl/

Copyright soweit nicht anders angegeben: © Connection e.V.