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Stichwort: Asyl
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Asyl 

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Eine Übersicht

In diesem Bereich finden Sie die Beiträge unter folgenden Stichworten: »Asyl«, »Asyl und KDV«, »Asylentscheidungen« und »Internationale Resolutionen«.

Eritrea: Zerstörte Träume von der Freiheit
(01.05.2006) 

Es waren die italienischen Kolonisatoren, die dem Land seinen heutigen Namen gaben: Eritrea ist die griechische Bezeichnung für das Rote Meer, an dessen westlichem Ufer sich das Land über 1.151 km hinstreckt, zwischen Sudan und Dschibuti. Eritrea ist so groß wie Österreich und mit ca. 4 Millionen Einwohnern relativ dünn besiedelt - abgesehen vom nördlichen Hochland, wo sich auch die Hauptstadt des Landes, Asmara, befindet. Sechs Jahre nach Ende des letzten Krieges mit Äthiopien scheint sich die internationale Öffentlichkeit kaum mehr für die Vorgänge in Eritrea zu interessieren. Sie werden allenfalls als Facette des allgemeinen afrikanischen Horrorszenarios zur Kenntnis genommen.

Vorwort zur Broschüre »Eritrea: Gegen Krieg und Diktatur«
(01.05.2006) 

Nach Ende des 30jährigen Unabhängigkeitskrieges von Äthiopien stimmte die große Mehrheit der eritreischen Bevölkerung 1993 in einem Referendum für die Unabhängigkeit. Sie verbanden mit dieser Entscheidung die Hoffnung, dass sich das Land demokratisiere, es einen wirtschaftlichen Aufschwung und bessere Bildungschancen und Lebensbedingungen gebe. Aber auch heute noch, 13 Jahre später, lebt über die Hälfte der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.

Rundbrief »KDV im Krieg«, März 2006
Inhaltsverzeichnis
(01.03.2006) 

In der Ausgabe März 2006 des Rundbriefes »KDV im Krieg« befinden sich Beiträge zur antimilitaristischen Arbeit, zu Rekrutierung, Verweigerung und Asyl zur Arbeit von Connection e.V., zu Türkei, Sri Lanka, USA und Israel.

Deutsche Justiz legitimiert Menschenrechtsverletzungen in der Türkei
Türkischem Kriegsgegner wird trotz bestehender Anklagen Flüchtlingsschutz verwehrt
(30.01.2006) 

Dem aus der Türkei stammenden Kriegsdienstverweigerer Zeynettin Er wurde am 25. Januar 2006 vom Verwaltungsgericht in Giessen ein asylrechtlicher Schutz abgesprochen. Dies geschah, obwohl das Gericht in dem jetzt zugestellten Urteil selbst davon ausgeht, dass er "wegen seiner erklärten Weigerung, den Wehrdienst abzuleisten, im Falle seiner Rückkehr mit einer Strafverfolgung zu rechnen hat".

Eritrea: Gefährdung von Verweigerern und DeserteurInnen
(19.12.2005) 

MilitärdienstverweigerInnen, DeserteurInnen und Personen, die verdächtigt werden, solche zu sein, werden von der Regierung mit Hilfe von Straßensperren, Razzien und Hausdurchsuchungen gezielt gesucht. Immer wieder gibt es dabei auch Todesopfer. Personen werden wegen militärischen Vergehen festgenommen, auf unbestimmte Zeit ohne Verfahren inhaftiert, gefoltert und zu Zwangsarbeit herangezogen. Sie werden häufig schwer geschlagen, in schmerzhaften Stellungen gefesselt und der glühenden Sonne ausgesetzt. Weiblichen Gefangenen droht Vergewaltigung.

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