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Stichwort: Asyl
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Asyl 

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Eine Übersicht

In diesem Bereich finden Sie die Beiträge unter folgenden Stichworten: »Asyl«, »Asyl und KDV«, »Asylentscheidungen« und »Internationale Resolutionen«.

Eritrea: Zahlen und Fakten
(01.11.2004) 

Eritrea liegt am Horn von Afrika, grenzt im Westen an den Sudan, im Südosten an Djibouti und im Süden an Äthiopien. Mit Äthiopien teilt Eritrea eine lange und spannungsreiche gemeinsame Geschichte.

Deserteurinnen und Deserteure aus Eritrea brauchen Asyl
(01.11.2004) 

In den letzten Jahren gelang einigen Hundert DeserteurInnen die Flucht nach Deutschland. Sie traten in Kontakt mit der Flüchtlingspfarrerin der Ev. Kirche Hessen/Nassau (EKHN) in der Hessischen Erstaufnahme in Schwalbach bei Frankfurt. Connection e.V. schlug schließlich vor, ihre Erfahrungen und Erlebnisse öffentlich zu machen. So entstand ein gemeinsames Projekt, um die Lage der Deserteure und Deserteurinnen aus Eritrea bekannter zu machen. Wir führten Interviews mit den Deserteurinnen und Deserteuren durch. Auf unsere Anregung hin wurden sie selbst aktiv und gründeten die Eritreische Antimilitaristische Initiative.

Eritrea: „Sie übergossen mich mit einem Gemisch aus Milch und Zucker“
(18.06.2004) 

"Daraufhin wurde ich festgenommen. Sie übergossen mich mit einem Gemisch aus Milch und Zucker, fesselten mich und legten mich in die Sonne. Das war Ende Mai/Anfang Juni 1999. zweieinhalb Tage lag ich ununterbrochen gefesselt da. Die Tage waren sehr heiß, nachts war es total kalt. Da verbrannte meine Haut, nach zweieinhalb Tagen war mein Gesicht voller Blasen. Ich hatte auch schreckliche Kopfschmerzen. Vor lauter Schmerzen bin ich fast umgefallen."

Eritrea: »Ich war Feldjäger«
(04.06.2004) 

Ich wurde im eritreischen Militär als Feldjäger eingesetzt. Ich musste Deserteure und Militärdienstentzieher festnehmen. Sie wurden dann schwer bestraft, bis hin zur Exekution.

Eritrea: „Nach der Befreiung erkannten wir nicht das wahre Gesicht der Regierung“
(04.06.2004) 

"Nach der Befreiung erkannten wir nicht das wahre Gesicht der Regierung, auch nicht in den Jahren danach. Erst, als es mir ganz schlecht ging, habe ich gesehen, dass die Situation um mich herum extrem schlecht war. Da habe ich es realisiert. Da hat es klick gemacht. Es war nach der 3. Invasion und nach meiner Festnahme."

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