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Stichwort: Deutschland
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

Berichte und Aktionen

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Deutschland 

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„Eine große Anerkennung unserer Arbeit“
Zur Verleihung des Rheinland-Pfälzischen Friedenspreises
(01.06.2012) 

Wir möchten uns ganz herzlich für diese Unterstützung bedanken. Dieser Preis bedeutet für uns eine große Anerkennung unsere Arbeit. Vor allem aber bedeutet dieser Preis eine inhaltliche Anerkennung unsere Arbeit - und so ganz selbstverständlich war und ist dies für uns nicht.

Friedensaktive konfrontieren Kanzlerin Merkel beim Katholikentag in Mannheim mit dem Rüstungsexportverbot
(20.05.2012) 

Als Angela Merkel am 18. Mai 2012 in Mannheim am Rosengarten eintraf, hatten sich viele eingefunden, um die Kanzlerin zu begrüßen. Nicht zu übersehen waren dabei die DemonstrantInnen mit den Leopard-Panzer-Attrappen auf denen die Forderung "Legt den Leo an die Kette" stand. Wer sich angesichts dieser Forderung nicht an die von der Bundesregierung genehmigte skandalöse Lieferung von bis zu 270 Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien erinnerte, verstand die Botschaft spätestens dann, als die Demonstranten immer wieder "Stoppt den Waffenhandel" riefen.

Kriegsdienstverweigerung in der Türkei
Kurzbeschreibung und Inhalt der Broschüre
(10.05.2012) 

In der Mai 2012 erschienenen Broschüre stellen wir ausführlich die Situation der Kriegsdienstverweigerer in der Türkei vor. Wir zeigen auch Möglichkeiten auf, die türkische Wehrpflichtige haben, wenn sie im Ausland leben. Ergänzt wird dies durch die Dokumentation von Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte.

Vorwort zur Broschüre "Kriegsdienstverweigerung in der Türkei"
(09.05.2012) 

Vor 20 Jahren traten in der Türkei die ersten Kriegsdienstverweigerer an die Öffentlichkeit, Vedat Zencir und Tayfun Gönül. Dieser ersten Aktion folgten weitere Verweigerer in der Türkei, wie auch im Ausland. Insgesamt dürften es mittlerweile zwischen fünf- und sechshundert sein, die öffentlich gegen den Krieg und gegen Militär aufstanden. Die Türkei erkennt jedoch das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nicht an. Verweigerer werden strafrechtlich verfolgt und nach Verbüßung der Haftstrafe erneut einberufen.

Ägyptischer Frühling – Zwischen Revolution und Militärherrschaft
Veranstaltungsreihe mit dem Militärkritiker Maikel Nabil Sanad und seinem Bruder Mark Sanad, 21.-31. Mai 2012
(02.05.2012) 

Durch weitgehend gewaltfreie Massenproteste wurde im Februar 2011 der ägyptische Präsident Husni Mubarak entmachtet. Die Regierungsgeschäfte übernahm der Oberste Militärrat. Trotz der Ende 2011 durchgeführten Wahlen hält das Militär weiter die Macht in den Händen und ging nicht auf die Forderung ein, diese einem zivilen Gremium zu übergeben. Die Zweifel der Demokratiebewegung, ob es wirklich einen demokratischen Wandel geben wird, sind groß.

Wir haben die beiden Brüder Maikel und Mark Sanad für eine Veranstaltungsreihe vom 21.-31. Mai 2012 nach Deutschland eingeladen. Sie werden mit ihren kritischen Positionen zum Militär, den Aktivitäten in der Demokratiebewegung und ihrer Arbeit zu Kriegsdienstverweigerung und Menschenrechten ein differenziertes Bild über die Lage in Ägypten liefern. Veranstaltungen finden statt in Köln, Bremen, Hamburg, Leipzig, Lahnstein, Mainz, Landshut und Ravensburg.

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