Förderpreises 2001
Martin-Niemöller-Stiftung 2009
Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei
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Aachener Friedenspreis 2004 an die Soldatenmütter St. Petersburg
Rede der Preisträgerinnen
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(01.09.2004)
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, Wir sind Ihnen unendlich dankbar für die mit diesem Preis verbundene große Wertschätzung unserer Arbeit! Der Aachener Friedenspreis ist für die Arbeit unserer vielen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sieben tausend Mütter, die tagtäglich und uneigennützig den vielen jungen Männern, ihren Familien und Verwandten helfen, sich für ihre Freiheit einsetzen und so für die Würde jeder Persönlichkeit, das Recht auf Leben, Frieden und eine Zukunft kämpfen, die höchste Anerkennung. |
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US-Verweigerer wollen aus der Armee entlassen werden
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(01.09.2004)
Letzten Monat erhielt Sergei Chaparin einen Brief vom Hauptquartier der Armee aus Washington DC. Damit wurde er darüber informiert, dass die Armee seinen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung gebilligt hatte und er aus der US-Armee entlassen werde. Das Verfahren hatte neun Monate gedauert, nachdem seine Einheit in Vilseck, Bayern, seinen Antrag zu den Akten genommen hatte. Nicht jeder, der einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung stellt, hat solch ein Glück. |
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Eritrea: „Sie übergossen mich mit einem Gemisch aus Milch und Zucker“
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(18.06.2004)
"Daraufhin wurde ich festgenommen. Sie übergossen mich mit einem Gemisch aus Milch und Zucker, fesselten mich und legten mich in die Sonne. Das war Ende Mai/Anfang Juni 1999. zweieinhalb Tage lag ich ununterbrochen gefesselt da. Die Tage waren sehr heiß, nachts war es total kalt. Da verbrannte meine Haut, nach zweieinhalb Tagen war mein Gesicht voller Blasen. Ich hatte auch schreckliche Kopfschmerzen. Vor lauter Schmerzen bin ich fast umgefallen." |
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Eritrea: »Ich war Feldjäger«
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(04.06.2004)
Ich wurde im eritreischen Militär als Feldjäger eingesetzt. Ich musste Deserteure und Militärdienstentzieher festnehmen. Sie wurden dann schwer bestraft, bis hin zur Exekution. |
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Eritrea: „Nach der Befreiung erkannten wir nicht das wahre Gesicht der Regierung“
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(04.06.2004)
"Nach der Befreiung erkannten wir nicht das wahre Gesicht der Regierung, auch nicht in den Jahren danach. Erst, als es mir ganz schlecht ging, habe ich gesehen, dass die Situation um mich herum extrem schlecht war. Da habe ich es realisiert. Da hat es klick gemacht. Es war nach der 3. Invasion und nach meiner Festnahme." |
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