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Stichwort: Deutschland
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

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Deutschland 

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Aus der Arbeit von Connection e.V.
Dezember 2010 bis Februar 2011
(10.02.2011) 

Von Dezember 2010 bis Februar 2011 führten wir ein Koordinationstreffen der Unterstützungsgruppen des US-Deserteurs André Shepherd durch. Wir bereiteten eine Veranstaltungsreihe mit der Multi-MediaShow "...aber hat nicht gedient" vor und begleiteten das Projekt GI-Café für Kaiserslautern bei den ersten Schritte. Zudem kümmerten wir uns intensiv um zwei eritreische Deserteure, die nach einer Odyssee durch die Gefängnisse Eritreas erneut nach Deutschland einreisen konnten.

Veranstaltungsreihe "...aber hat nicht gedient - Junge Menschen im Widerstand gegen Militär und Krieg"
Eine Multi-MediaShow von und mit Timo Vogt
(28.01.2011) 

Fotograf Timo Vogt wird seine 45-minütige Multi-Mediashow über vier Kriegsdienstverweigerer aus Armenien, Deutschland, Israel und der Türkei bei verschiedenen Veranstaltungen selbst vorstellen. Die Aussagen der Kriegsdienstverweigerer werden von Bildern visuell begleitet, die Einblicke in die Welt der Verweigerer geben. Vier Geschichten von einer engagierten Frau und drei Männern, die Widerstand gegen Militär und Krieg leisten.

Die Veranstaltungen fanden 2011 statt in Mainz (22. Februar), Stuttgart (1. März), Karlsruhe (2. März), Hannover (3. März), Nottuln (11. April), Witten (12. April), Dortmund (14. April), Sipnitz (8. Juni), Berlin (14. Juni), Mannheim (2. August).

Multi-MediaShow „...aber hat nicht gedient“ nominiert für Bertha-von-Suttner-Medienpreis
(21.01.2011) 

Die vom Fotografen Timo Vogt 2010 herausgegebene DVD „...aber hat nicht gedient – Junge Menschen verweigern den Krieg“ wurde nun für den Bertha-von-Suttner-Medienpreis nominiert. Damit werden Kunst- und Medienprodukte ausgezeichnet, die sich „bewusst gegen den Alltagskult der Gewalt“ stellen, „in dem das Recht des Stärkeren fröhliche Urständ feiert“, schreibt das Friedensinstitut 21, das den Preis vergibt. „Wir wollen eine Kultur des Friedens sicht- und erlebbar machen“.

Bericht - Aufruf an Kanada, US-Deserteure aufzunehmen
Übergabe der Petition von Polizei in Düsseldorf behindert
(10.12.2010) 

Trotz klirrender Kälte fanden sich am Donnerstag, dem 9. Dezember gegen 16.00 Uhr in Düsseldorf gegenüber dem kanadischen Generalkonsulat einige Frauen und Männer zu einer Kundgebung zusammen. Mitglieder regionaler Friedensgruppen und des Düsseldorfer Flüchtlingsrates setzten ein deutlich sicht- und hörbares Zeichen der Solidarität mit desertierten Soldaten und Soldatinnen. Aktueller Anlass: Seit dem Einmarsch in den Irak sind es mehr als 25.000 Militärangehörige der US-Streitkräfte, die sich mit dem hohen persönlichen Risiko einer langen Haftstrafe und einer ungewissen Zukunft einem Kriegseinsatz entzogen haben, den sie auf Grund ihrer konkreten Erlebnisse nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Hunderte von desertierten SoldatInnen sind nach Kanada geflohen.

Offener Brief an die kanadische Regierung
Petition zum Schutz von desertierten SoldatInnen, die in Kanada einen Zufluchtsort vor Verfolgung suchen
(09.12.2010) 

Mit einer Kundgebung und Petition fordern eine Reihe von Gruppen und Organisationen die kanadische  Regierung und das Parlament Kanadas auf, dem Wunsch ihrer Bevölkerung gerecht zu werden und Deserteuren und Verfolgten einen dauerhaften, sicheren Aufenthalt zu gewähren.

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