Förderpreises 2001
Martin-Niemöller-Stiftung 2009
Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei
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Gegen Krieg und Diktatur in Eritrea
Broschüre, Mai 2006
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Die Broschüre "Gegen Krieg und Diktatur in Eritrea" erschien aus Anlass einer im Mai 2006 durchgeführten Veranstaltungsreihe mit der Eritreischen Antimilitaristischen Initiative. In ihr finden sich sowohl Hintergrundartikel zur Lage in Eritrea, wie auch Berichte von Menschenrechtsorganisationen und einige kurze persönliche Beiträge der Mitglieder der Initiative. Sie veranschaulicht damit die Situation, auf der die Initiative in Deutschland für "einen dauerhaften Frieden auf Basis der Menschenrechte" eintritt wie auch für das Recht, "Zwangsrekrutierung, Militarisierung und Krieg zu verweigern". |
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Eritrea: Flucht und Asyl
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(01.05.2006)
Nach sechs Jahren stehen die Zeichen zwischen Eritrea und Äthiopien erneut auf Krieg. Die von beiden Regierungen betriebene Kriegspolitik wird die Bevölkerung beider Länder noch tiefer ins Elend stürzen. Sich diesem Krieg zu entziehen, sich der Zwangsrekrutierung zu entziehen, ist da nicht nur eine verzweifelte Tat, um dem Elend zu entrinnen. Es ist vielmehr eine Abstimmung mit den Füßen: Gegen die Militarisierung des Landes, gegen die Vorherrschaft der Waffen. Eine menschenwürdige Politik kann nur heißen, diese Kräfte zu unterstützen. Diese Menschen brauchen Schutz und Hilfe. |
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Eritrea: »Wenn ich abhaue, wird sich Gott freuen«
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(01.05.2006)
Mein Vater kam 1979 durch eine Mine zu Tode, während des Befreiungskrieges gegen Äthiopien. Meinen liebsten Vater hatte ich nun verloren. Ich begann, Waffen zu hassen, die dies verursacht hatten. |
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Eritrea: Zerstörte Träume von der Freiheit
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(01.05.2006)
Es waren die italienischen Kolonisatoren, die dem Land seinen heutigen Namen gaben: Eritrea ist die griechische Bezeichnung für das Rote Meer, an dessen westlichem Ufer sich das Land über 1.151 km hinstreckt, zwischen Sudan und Dschibuti. Eritrea ist so groß wie Österreich und mit ca. 4 Millionen Einwohnern relativ dünn besiedelt - abgesehen vom nördlichen Hochland, wo sich auch die Hauptstadt des Landes, Asmara, befindet. Sechs Jahre nach Ende des letzten Krieges mit Äthiopien scheint sich die internationale Öffentlichkeit kaum mehr für die Vorgänge in Eritrea zu interessieren. Sie werden allenfalls als Facette des allgemeinen afrikanischen Horrorszenarios zur Kenntnis genommen. |
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Vorwort zur Broschüre »Eritrea: Gegen Krieg und Diktatur«
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(01.05.2006)
Nach Ende des 30jährigen Unabhängigkeitskrieges von Äthiopien stimmte die große Mehrheit der eritreischen Bevölkerung 1993 in einem Referendum für die Unabhängigkeit. Sie verbanden mit dieser Entscheidung die Hoffnung, dass sich das Land demokratisiere, es einen wirtschaftlichen Aufschwung und bessere Bildungschancen und Lebensbedingungen gebe. Aber auch heute noch, 13 Jahre später, lebt über die Hälfte der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. |
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