Förderpreises 2001
Martin-Niemöller-Stiftung 2009
Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei
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Eritrea und Kriegsdienstverweigerung
Interview mit Yohannes Kidane
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(05.03.2005)
Yohannes Kidane ist in der Eritreischen Antimilitaristischen Initiative aktiv. Wir fragten ihn nach der Situation in Eritrea, der Bedeutung der Kriegsdienstverweigerung und der Arbeit der Initiative. |
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Eritrea: Conscientious Objection and Desertion
Booklet, March 2005
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![]() (01.03.2005)
In autumn 2004, the Germany based Eritrean Antimilitarist Initiative and Connection e.V. published a documentation on conscientious objection and desertion in Eritrea. The core of this documentation, interviews with refugees from Eritrea, who managed to escape from violence and war, and who now face the European Unions anti-asylum policy, give a very moving impression of the plight of young Eritreans, male and female, who grow up in an extremely militarised environment. |
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Aus der Arbeit von Connection e.V.
September bis Dezember 2004
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(01.01.2005)
Im Zeitraum von September bis Dezember 2004 führten wir eine Veranstaltungsreihe zur Militarisierung und Flüchtlingsabwehr der Europäischen Union durch, wir veröffentlichten nach mehreren Monaten Vorbereitung eine umfangreiche Broschüre zur Situation der Deserteurinnen und Deserteure in Eritrea und arbeiteten zur Unterstützung der kurdischen und türkischen Verweigerer, die in Deutschland bislang vergeblich Asyl suchen. |
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Eritrea: Protest gegen Razzien zur Zwangsrekrutierung
Flugblatt zur Aktion in Frankfurt/M.
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(03.12.2004)
Wie amnesty international am 9.11.2004 berichtete, waren einige Tage zuvor mehrere tausend Personen bei Razzien in der Hauptstadt Asmara festgenommen und in das Militärgefängnis nach Adi Abeto gebracht worden, "weil sie unter Verdacht stehen, sich dem Wehrdienst entziehen zu wollen." Am 4. November sollen kurz vor Mitternacht einige Häftlinge eine Wand des Gefängnisses eingedrückt haben. Es handelte sich offenbar um einen Fluchtversuch. Daraufhin eröffneten Soldaten das Feuer, töteten mehrere Gefangene und verletzten viele weitere. Gegen die Razzien und die nachfolgenden Ereignisse organisierte die eritreische Menschenrechtsgruppe Snit-Selam am 3.12.2004 eine Demonstration zum eritreischen Konsulat in Frankfurt/M. |
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Der Militärkomplex in Eritrea
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(Dezember 2004) Eritrea ist heute einer der am stärksten militarisiertesten Staaten der Welt. Es gilt eine allgemeine Wehrpflicht für alle Personen zwischen 18 und 50 Jahren. Gegenwärtig sind wenigstens 300.000 Eritreer und Eritreerinnen, wenn nicht sogar erheblich mehr, als direkte Militärangehörige anzusehen. Zusätzlich unterstehen Zehntausende demobilisierte Militärangehörige weiterhin der Wehrpflicht und bilden eine allzeit einberufbare Wehrreserve. Das Militär beansprucht einen hohen Anteil der Gesamtaufwendungen des Staates und des nationalen Bruttosozialproduktes und die Aufwendungen für das Militär stellen eine wesentliche Ursache für die starke Inflation dar. |
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