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Stichwort: Flucht
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

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Flucht 

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Deserteurinnen und Deserteure aus Eritrea brauchen Asyl
(01.11.2004) 

In den letzten Jahren gelang einigen Hundert DeserteurInnen die Flucht nach Deutschland. Sie traten in Kontakt mit der Flüchtlingspfarrerin der Ev. Kirche Hessen/Nassau (EKHN) in der Hessischen Erstaufnahme in Schwalbach bei Frankfurt. Connection e.V. schlug schließlich vor, ihre Erfahrungen und Erlebnisse öffentlich zu machen. So entstand ein gemeinsames Projekt, um die Lage der Deserteure und Deserteurinnen aus Eritrea bekannter zu machen. Wir führten Interviews mit den Deserteurinnen und Deserteuren durch. Auf unsere Anregung hin wurden sie selbst aktiv und gründeten die Eritreische Antimilitaristische Initiative.

Kriegsdienstverweigerung in Eritrea
(19.09.2004) 

Einige Menschen glauben, dass sie an keinem oder nicht an bestimmten Kriegen teilnehmen können bzw. dass sie diese nicht unterstützen wollen. Viele junge Männer und Frauen stellen auch ernsthaft in Frage, ob es richtig ist, an einem Krieg teilzunehmen. Diese Infragestellung, insbesondere durch die Jugend, führt zur Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen. Sie mögen den Begriff nicht kennen, sie mögen nicht wissen, dass es so etwas überhaupt gibt. Wenn aber jemand feststellt, dass er oder sie so sehr gegen Krieg ist, dass er oder sie nicht daran teilnehmen kann: Dann ist das ein Kriegsdienstverweigerer, eine Kriegsdienstverweigerin. Und sie stehen nicht allein.

Eritrea: »Ich war Feldjäger«
(04.06.2004) 

Ich wurde im eritreischen Militär als Feldjäger eingesetzt. Ich musste Deserteure und Militärdienstentzieher festnehmen. Sie wurden dann schwer bestraft, bis hin zur Exekution.

Eritrea: »Ich bin prinzipiell gegen Krieg«
(02.06.2004) 

Ich bin prinzipiell gegen Krieg. Aufgrund meiner religiösen Erziehung, ist Töten, ist Krieg eine Sünde für mich. Als der Krieg zwischen Eritrea und Äthiopien begann, sah ich viele meiner Nachbarn, wie sie verwundet und verstümmelt wurden.

Eritrea: »Ich war 6 Jahre beim Militär«
(19.05.2004) 

Ich war 6 Jahre lang beim Militär, bis ich fliehen konnte. Ich möchte Ihnen drei Beispiele aus meiner Militärdienstzeit schildern.

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