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Stichwort: Krieg
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

Berichte und Aktionen

Freikaufsregelung

Bedelli askerlik

Krieg 

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Freikaufsregelung – Ein Milliardengeschäft für die Türkei
(09.01.2013) 

Mit der sogenannten Freikaufsregelung sollen türkische Staatsbürger, die auf Dauer im Ausland leben, zur Erfüllung der Wehrpflicht einen Betrag von 10.000 € zahlen, statt einen in der Regel 15-monatigen Militärdienst abzuleisten. Zum 1. Januar 2012 war dieser Betrag um fast 50% erhöht worden (...mehr). Nun wollte die Abgeordnete der BDP (Partei für Frieden und Demokratie), Sebahat Tuncel, wissen, welche Beträge die Türkei über diese Zahlungen in den letzten Jahren eingenommen hat. Sie richtete am 13. Dezember 2012 eine parlamentarische Anfrage an den Verteidigungsminister İsmet Yilmaz:

Türkei: Friedensmarsch endet diesen Samstag in Ankara
Große Unterstützung für Aktion der türkischen Kriegsdienstverweigerer
(18.10.2012) 

Mit einem Konzert werden diesen Samstag (20. Oktober 2012) der türkische Kriegsdienstverweigerer Halil Savda und seine WegbegleiterInnen in Ankara begrüßt. Halil Savda hatte am 1. September 2012 einen 1.300 km langen Friedensmarsch in Roboskî (türkisch: Ortasu) begonnen, um ein Zeichen gegen den Krieg in den kurdischen Gebieten der Türkei zu setzen: „Wir befinden uns in der Türkei zur Zeit an einem historischen Scheideweg zwischen Krieg und Frieden.“

Aserbaidschan: Kein alternativer Dienst bis zur Karabach-Lösung
(16.02.2012) 

Es wird keine Diskussion über einen alternativen Dienst geben, so lange aserbaidschanisches Territorium besetzt ist, sagte der einflussreiche Abgeordnete Siyavush Novruzov, Mitglied des Parlamentarischen Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung. Er erklärte gegenüber Journalisten, dass ein alternativer Dienst nicht in Betracht gezogen werden könne, so lange es keine Lösung des Konfliktes mit Armenien über Nagorny-Karabach gebe, berichtete Gun.Az. Der Abgeordnete der regierenden Partei Neues Aserbaidschan ergänzte, dass es keine Notwendigkeit gebe, das Gesetz zur Wehrpflicht zu ändern.

Rede anlässlich des Veterans Day bei Occupy in Frankfurt
"Wir werden nicht länger eure Kriege kämpfen!"
(11.11.2011) 

Mein Name ist Chris und ich bin Irakveteran – Ich habe von 2005 bis 2006 in Bagdad gedient. Bei mir ist Dave – ein Vietnamveteran und noch andere, die unsere Teilnahme an der Occupy Bewegung unterstützen. Dieser Kampf wird nicht mit Gewehren und Bomben gekämpft – sondern mit unseren Ideen und unserem Willen, die Welt zu verändern. Dieser Kampf ist der Kampf der 99% - der Großteil der Bevölkerung – gegen das eine Prozent, die auf unsere Kosten mit ihrer selbstgeschaffenen Elite und unvorstellbarem Reichtum die Regierungen und die Wirtschaft kontrollieren. Wir stehen hier in Solidarität mit euch – mit allen Menschen, die von den Konzernen und politischen Eliten unterdrückt und ausgebeutet werden.

Armenien und Aserbaidschan
Brüchiger Waffenstillstand und Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern
(01.09.2011) 

1991 bis 1993 kam es zwischen Armenien und Aserbaidschan zu einem Sezessionskrieg um die Bergregion Nagorny-Karabach, den Aserbaidschan verlor. Bis heute besteht nur ein brüchiger Waffenstillstand, die Fronten haben sich in Schützengräben festgefahren. Das Recht auf Kriegsdienstverweigerer wird praktisch weder in Armenien, noch in Aserbaidschan und dem international nicht anerkannten Nagorny-Karabach gewährt.

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