Förderpreises 2001
Martin-Niemöller-Stiftung 2009
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10 Jahre Münchner Friedenskonferenz
Für eine Welt ohne Krieg!
![]() 28.1. - 5.2.2012 in München Auszug aus dem ProgrammFr.: Internationales Forum "Frieden und Gerechtigkeit gestalten!", Kongresshalle Alte Messe, Theresienhöhe 15. Mit Susan George (USA), Konstantin Wecker und Clemens Ronnefeldt (Internationaler Versöhnungsbund) Sa.: Diskussionsveranstaltung mit den ReferentInnen des Internationalen Forums Sa.: Aktuelle Runde "Aufbruch in nordafrika welche Chancen?", Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64 Stand: 27.11.2011 Seit 2003 stellen wir alljährlich auf der "Internationalen Münchner Friedenskonferenz" Alternativen zu militärischer Gewalt vor. Wir protestieren gegen die militär-gestützte "Sicherheitspolitik" der "Münchner Sicherheitskonferenz". Konstruktive Alternativen sollen unserem Protest zu breiter Akzeptanz und schließlich zum Erfolg verhelfen. Gemessen an den Versprechungen sind alle Interventionen gescheitert! Der ausgerufene "Krieg gegen den Terror" führt zu Staatsterror und verschlimmert vielfältig die Bedrohung der Zivilbevölkerung. Diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch und hat bei der Mehrheit der Bevölkerung zu einer Ablehnung der Auslandseinsätze der Bundeswehr geführt. Der Machtanspruch, eine global agierende Eingreifarmee zu unterhalten, wird von dieser Mehrheit nicht geteilt. Eine wichtige Aufgabe der "Münchner Friedenskonferenz" besteht darin, diesem Wunsch nach einer anderen Politik substanzielle Unterstützung zu geben. Daher will der Trägerkreis Friedenskonferenz auch 2012 wieder mit friedenspolitischen Alternativen an die Öffentlichkeit treten. VeranstalterInnen: Trägerkreis Münchner Friedenskonferenz Kontakt: Münchner Friedenskonferenz - in Zusammenarbeit mit dem Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk zur Förderung der Friedensarbeit der DFG-VK Bayern, Schwanthaler Str. 133, 80339 München, Tel.: 089-89623446, office(at)friedenskonferenz.info |
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Waffenexporte ins südliche Afrika:
Ein Geschäft mit dem Tod
![]() Die Exporte von Kriegswaffen und Rüstungsgütern nehmen kontinuierlich zu. U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militärhubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen, Lizenzen zur Waffenproduktion und ganze Rüstungsfabriken werden in alle Welt exportiert. Zu den Empfängern zählen Diktaturen und autoritäre Regime in Afrika, Asien oder Lateinamerika, die die Menschenrechte mit Füßen treten. Nach Angaben des schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI haben sich die deutschen Rüstungsexporte zwischen 2005 und 2009 gegenüber den Vorjahren mehr als verdoppelt. Von 2001 bis 2009 wurden Rüstungsexportgenehmigungen für insgesamt 63,8 Milliarden Euro erteilt. Deutschland ist der größte Waffenexporteur der Europäischen Union und liegt hinter den USA und Russland weltweit an dritter Stelle der Waffenlieferanten. Die Folgen der Rüstungsexporte sind für die Menschen in den Empfängerländern verheerend: Bestehende Konflikte werden verstärkt und eskalieren häufig gewaltsam; unzählige Menschen werden getötet, verwundet, vertrieben oder erleiden schwere Traumata. So sind ungezählte Kriegsopfer Folge der guten Exportgeschäfte deutscher Waffenproduzenten. Was das konkret für die Menschen in den Empfängerländern bedeutet, wollen wir am Beispiel einiger Länder des südlichen Afrikas mit einer Veranstaltungsreihe deutlich machen. Wir konnten dafür den aus Angola stammenden Kriegsdienstverweigerer und Journalisten Emanuel Matondo gewinnen. Er arbeitet seit Jahren zu Themen wie Krieg, Militär, Rüstungsexporte, Korruption und den sich in den Gesellschaften des südlichen Afrikas dagegen entwickelnden Widerstand. Die Termine:So., 26.02.2012 Aktionstag der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! Mo., 27.02.2012, 19.30 Uhr in Aachen, Citykirche St. Nikolaus, Großkölnstraße. Veranstaltet von: pax christi im Bistum Aachen, pax christi Gruppe Aachen, Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen, Katholikenrat Aachen Stadt, Citykirche St. Nikolaus Aachen, Aachener Friedenspreis, Eine Welt Forum Aachen e.V., Welthaus Aachen e.V., Verein zur Förderung der Agenda 21 Partnerschaft Aachen-Kapstadt e.V., BDKJ im Bistum Aachen Di., 28.02.2012, 20.00 Uhr in Krefeld, Volkshochschule Krefeld, Von der Leyen-Platz 2. Veranstaltet von: VHS Krefeld in Zusammenarbeit mit dem Krefelder Friedensbündnis, besonders unterstützt durch attac, Arbeitskreis Dritte Welt e.V./Eine Welt Laden, Emmaus Gemeinschaft, pax christi. Weitere Mitveranstalter: Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Bezirk Krefeld, Diözesanrat der Katholiken Aachen, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Krefeld, Evang. Gemeindedienst für Mission u. Ökumene Region Niederrhein, Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Mittlerer Niederrhein Mi., 29.02.2012, 20 Uhr in Tübingen, Schlatterhaus, Österbergstr. 2. Veranstaltet von: attac Tübingen, Informationsstelle Militarisierung, Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen, Heike Hänsel MdB (DIE LINKE) Do., 1.03.2012, 20 Uhr in Kirchheim/Teck, Katholisches Gemeindehaus St. Ulrich, Lindachallee. Veranstaltet von: Pax Christi Kirchheim, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Neckar-Fils, IG Metall Ortsverein Kirchheim, Arbeitskreis Asyl Kirchheim, Amnesty International Gruppe Kirchheim Fr., 2.3.2012, 19.30 Uhr in Augsburg, Hollbau, Im Annahof 4. Veranstaltet von: pax christi in Kooperation mit Aktion Hoffnung Augsburg, Augsburger Friedensinitiative, BDKJ Augsburg, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Augsburg, Evangelisches Forum Annahof, terre des hommes AG Augsburg, Tür an Tür e.V., Werkstatt Solidarische Welt e.V. Kostenbeitrag: 5 €, ermäßigt 3 €. Mo., 5.3.2012, 19 Uhr in Mannheim, Haus der Jugend, C2, 16-18. Veranstaltet von: Friedensplenum Mannheim in Kooperation mit Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW, Mannheim, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) Mannheim, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Baden (KDA) Di., 6.3.2012, 19.30 Uhr in Koblenz, Christuskirche (Ecke Hohenzollernstraße/Friedrich-Ebert-Ring, Eingang hinter der Kirche in der von-Werth-Straße). Veranstaltet vom Sozialforum Koblenz. Nähere Informationen beim Ökumenischen Netz Rhein-Mosel-Saar, Löhrstr. 51, 56068 Koblenz, www.oekumenisches-netz.de Mi., 7.3.2012, 19.30 Uhr in Heidelberg, Volkshochschule Heidelberg. Bergheimer Str. 76. Veranstaltet von Heidelberger Friedensratschlag, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika, ver.di Rhein - Neckar, Antikriegsforum Heidelberg, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegdienstgegnerInnen Heidelberg (DFG-VK) in Kooperation mit der Volkshochschule Heidelberg Do., 8.3.2012, 19.30 Uhr in Idstein, Gemeindesaal der Ev. Kirchengemeinde, Albert-Schweitzer-Str. 4. Veranstaltet von: Idsteiner Friedensbündnis und Kath. Erwachsenenbildung Untertaunus Fr., 9.3.2012, 16.00 Uhr in Offenbach/M., Aliceplatz. Kundgebung "Stoppt den Waffenhandel!". Veranstaltet von: Pax Christi Offenbach, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Offenbach, Connection e.V., IPPNW, Ev. Dekanat Offenbach, GEW Offenbach Stadt, Amnesty International Kogruppe Südliches Afrika u.a. Fr., 9.3.2012, 19.30 Uhr in Frankfurt/M., Bürgerhaus Gutleut, Rottweiler Str. 32, Raum 1. Veranstaltet von Amnesty International Kogruppe Südliches Afrika, Pax Christi Limburg, IPPNW, Zentrum Ökumene der EKHN, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Frankfurt und Offenbach Träger der Veranstaltungsreihe: Connection e.V., Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! und Informationsstelle Südliches Afrika Wir danken für die finanzielle Förderung durch den Evangelischen Entwicklungsdienst und den Katholischen Fonds Kontakt: Connection e.V., Gerberstr. 5, 63065 Offenbach, Tel.: 069-82375534 |
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Gewaltlos gegen Krieg
Andreas Buro – ein streitbarer Pazifist
Do., 01.03.2012, 19.30 Uhr in Frankfurt Soirée am Dom im Haus am Dom, Domplatz 3 Eintritt: 4 €, ermäßigt 3 €. Flucht vor Bomben, als Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg, vom ersten Ostermarsch 1960 an dabei, in vielen politischen Bewegungen aktiv, Politikwissenschaftler, Friedensforscher und Friedensaktivist. Andreas Buro, 1928 in Berlin geboren, erzählt, wie er zu seiner Lebensaufgabe fand, Frieden zu fördern und Krieg zu überwinden. Ein spannungsreiches, oft riskantes und doch erfülltes Leben zwischen den Widersprüchen herrschender Machtpolitik und dem kreativen Einsatz für eine friedlichere Welt. Buros Anliegen ist die Entfaltung ziviler Konfliktbearbeitung, um Frieden möglich und Militär überflüssig zu machen – in Afghanistan, auf dem Balkan oder in Somalia. VeranstalterInnen: Haus am Dom in Kooperation mit dem Verlag Brandes & Apsel Kontakt: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt, Tel.: 069-8008718-400 |
Hinweise
Sie können auch selber Termine in dieser Liste anmelden. Dafür benutzen Sie bitte das Formular für einen Termineintrag.
Eine ausführliche Liste von Veranstaltungen zu Frieden, Antimilitarismus und weiteren Themen finden Sie beim Netzwerk Friedenskooperative unter http://www.friedenskooperative.de/termine.htm
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